aus der Einen Welt

Ruanda-Burundi: "Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und das Kriegsbeil zu begraben"

06.07.2021

Ruanda und Burundi sind entschlossen, ihre bilaterale Zusammenarbeit zu stärken. Die beiden Staaten gingen diese Verpflichtung am 1. Juli anlässlich der Gedenkfeier zum 59. Jahrestag der Unabhängigkeit Burundis ein. Dies ist vielleicht das Ende eines langen Zyklus von Streitigkeiten zwischen Ruanda und Burundi. Der burundische Staatschef Evariste Ndayishimiye und der ruandische Premierminister Edouard Ngirente gaben eine Erklärung ab, die einen neuen Anfang in der Normalisierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten markiert.

(Afric.com)


Ghana: Plastik-Pandemie. Was tun?

27.06.2021

Plastik Pandemie ohne Ende am Strand von Ghanas Hauptstadt Accra: "Wir verdienen es nicht, zur Müllhalde zu werden. Das hier ist unser kleines Paradies, das wollen wir behalten", sagt Richmond, der mit seinen Freunden die Massen an Müll vom Strand aufsammelt. Ein paar Wochen später wird es hier wieder genauso aussehen. Die Plastikflut ebbt nicht ab.

(Tagesschau)


Bitcoin als offizielle Währung:  Kleines Land, großes Experiment

24.06.2021

Als erstes Land weltweit lässt El Salvador Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu. Ein Schritt, der große Auswirkungen haben könnte - für die Wirtschaft des lateinamerikanischen Landes, aber auch weit darüber hinaus.

(Manager Magazin)


Proteste in Brasilien: Massive Gewalt gegen demonstrierende Indigene

23.06.2021

Die brasilianische Führung hat indigene Proteste gegen einen umstrittenen Gesetzentwurf am gestrigen Dienstag mit Tränengas und Gummigeschossen beantwortet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die massive Gewalt durch die Sicherheitsbehörden scharf. "Die Menschen haben friedlich gegen einen Gesetzentwurf demonstriert, der ihre Rechte deutlich beschneiden würde. Die heftige Eskalation durch die Polizei ist durch nichts zu rechtfertigen

(Presseportal Gesellschaft für bedrohte Völker)


Während Europa fleißig impft, lehnen drei afrikanische Staaten die Spritze rigoros ab

29.05.2021

Die Impfkampagne Covax schreitet in Afrika mit langsamen Schritten voran. Drei Länder könnten zu wahren Stolpersteinen werden. Die Impfstoff-Ablehnung stellt eine Gefahr für die ganze Welt dar.

(Focus online)


Kompromiss bei Lieferkettengesetz:   Endlich einig

27.05.2021

Mit dem Lieferkettengesetz sollen deutsche Firmen dazu verpflichtet werden, bei ihren Vertragspartnern im Ausland auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltvorgaben zu achten. Kinder, die auf Kakaoplantagen schuften oder Ausbeutung von Näherinnen in Bangladesch - all das soll damit verhindert werden.

(Tagesschau)


Brasilien: Goldgräber zerstören immer mehr Gebiete indigener Völker

26.05.2021

Der Raubbau am brasilianischen Urwald geht unvermindert weiter, in diesem Jahr könnte eine Rekordfläche zerstört werden. Besonders betroffen davon sind die Schutzgebiete der Yanomami und Munduruku.

(Der Spiegel)


Wasser als Waffe

25.05.20211

Das Kinderhilfswerk UNICEF mahnt, dass Angriffe auf die Wasserversorgung weiterhin verbreitet seien. So könnten sich zum Beispiel Krankheiten ausbreiten. Millionen Kinder in Konfliktgebieten seien dadurch bedroht.

(Tagesschau)


Bodo Schiffmann holt jetzt "Querdenker" zum Tansania-Urlaub

21.05.2021

Schwindelarzt Bodo Schiffmann baut sich eine neue Existenz mit Safarireisen für "Querdenker" auf. Nur: Maske und Test sind Bedingung für Urlaub bei ihm in Tansania. Manche Anhänger träumen trotzdem von einer Kolonie.

(T-online)




Brasilien: Verstärkt illegale Landnahme in Schutzgebieten unter Bolsonaro

19.05.2021

In den ersten zwei Amtsjahren von Brasiliens Präsident Jair Messias Bolsonaro ist die illegale Landnahme in Schutzgebieten um 56 Prozent gestiegen - allein zwischen Januar 2019 und Dezember 2020 rund 10,6 Millionen Hektar Land.

(Blickpunkt Lateinamerika)


Wie deutsche Pestizide auf Früchten aus Brasilien landen

19.05.2021

Greenpeace findet in der EU verbotene Spritzmittel in exotischen Früchten aus Südamerika. Ein Problem, das sich durch das Mercosur-Abkommen noch verschärfen könnte, warnen die Umweltschützer.

(Süddeutsche Zeitung)

Kakaoproduktion in Ghana: Menschenrechtsorganisation IJM startet Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit

19.05.2021

Etwa 1,5 Millionen Kinder arbeiten in der Kakaoindustrie der weltweit größten kakaoproduzierenden Länder Ghana und Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste). Angesichts der oftmals erzwungenen und gefährlichen Arbeitsbedingungen für Kinder startete die Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) eine Initiative zur Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit in Ghana.

(Africa live)



Abholzung des Regenwaldes in Brasilien nimmt wieder zu

08.05.2021

Auf dem US-Klimagipfel hatte Präsident Jair Bolsonaro versprochen, das Amazonasgebiet besser zu schützen. Satellitenbilder aber zeigen: Es wird mehr und mehr gerodet.

(Die Zeit)

Neue Welle der Gewalt in Nigeria

06.05.2021

Die Entwicklung ist alarmierend. Nach Zählung der Online-Zeitung "Premium Times" sind allein in der letzten Aprilwoche in Nigeria erneut knapp 100 Menschen bei Angriffen von bewaffneten Banden und Terroristen ums Leben gekommen. Rund 60 wurden entführt. Im ersten Quartal, so schätzt StatiSense, ein Beratungsunternehmen zur Datenanalyse mit Sitz in Lagos, wurden mehr als 1.700 Personen verschleppt.

(KNA)


Supermärkte haben keinen Rückhalt für Importe aus Brasilien

29.04.2021

In einer aktuellen YouGov-Meinungsumfrage äußerten 87 Prozent der Befragten den Wunsch, dass Supermärkte Geschäfte mit Unternehmen meiden, die für die Zerstörung des Regenwalds verantwortlich sind.   2034 Deutsche befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Umweltkampagnenorganisation Mighty Earth über ihre Bedenken zur Abholzung der brasilianischen Regenwälder.

(AgrarHeute)

Spielen Sie doch mal das Schach Afrikas!

23.04.2021

In Zeiten von Corona entdecken viele ihre Liebe zu Brettspielen wieder. Wer dabei nach etwas Abwechslung sucht, könnte es mal mit einem Strategiespiel aus Afrika versuchen: Beim Oware-Spiel aus Ghana muss man rechnen.

(Die Welt)



Müller und Heil werben für ihr Lieferkettengesetz

22.04.2021

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) haben im Bundestag um Zustimmung für das Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards bei Zulieferern geworben. NGOs wie Misereor fordern höhere Standards für Unternehmen.

(DPA)


Das Volk hofft auf »Mama Samia«


14.04.2021

Ihr Vorgänger leugnete Corona und starb wohl daran. Nun übernimmt in Tansania die derzeit einzige Regierungschefin Afrikas: Samia Suluhu Hassan. Sie vollzieht eine dramatische politische Kehrtwende.

(Der Spiegel)


Entwicklungshilfe übersteigt zum zweiten Mal 0,7-Prozent-Marke

14.04.2021

Zum nahenden Ende seiner Amtszeit ein klarer Erfolg für Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU): Deutschland hat im vergangenen Jahr zum zweiten Mal die angepeilte 0,7-Marke in der Entwicklungshilfe erreicht. Der Anteil der öffentlichen Entwicklungsleistungen (ODA) am Bruttonationaleinkommen lag demnach laut vorläufigen Daten bei 0,73 Prozent, wie die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) am Dienstag in Paris mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die deutschen Ausgaben demnach um 13,7 Prozent - insbesondere durch Corona-Hilfen im Ausland und höhere bilaterale Kredite.

(KNA)

Tansania/Burundi: UN-Experten beklagen Verletzung der Rechte burundischer Flüchtlinge

13.04.2021

Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen forderten heute die Regierungen von Tansania und Burundi auf, die Rechte von Flüchtlingen und Asylsuchenden, die aus Burundi geflohen sind, zu respektieren. Sie bedauerten Berichte über gewaltsames Verschwinden, Folter, erzwungene Rückkehr und Einschüchterung. Die tansanische Polizei und der tansanische Geheimdienst sollen in Zusammenarbeit mit burundischen Geheimdiensten willkürliche Verhaftungen und gewaltsames Verschwindenlassen durchgeführt haben, so die Experten.

(Africa Life)


Historischer Rückgang der Mordrate in El Salvador führt zu heftigen Diskussionen im Land

11.04.2021

Nach 15 Monaten im Amt sieht es so aus, als halte Präsident Nayib Bukele - ein 37 Jahre alter Politiker, der dem traditionellen Zwei-Parteien-System ein Ende setzte - sein Wahlversprechen ein, das Erbe der Gewalt und der Morde in El Salvador zu verringern. Seit seinem Amtsantritt weist El Salvador die niedrigste Mordrate seit 2015 auf, das als das tödlichste Jahr in der jüngeren Vergangenheit des Landes gilt. Dennoch sind Hypothesen und Analysen, wie es zu diesem Rückgang der Zahlen gekommen ist, Gegenstand vieler Diskussionen im Land.

(GlobalVoices)


Corona-Kollaps droht: In Brasilien zeigt sich, was passiert, wenn P.1 durchschlägt

07.04.2021

Ein Land steht vor dem Corona-Kollaps. Überlastete Intensivstationen, mehrere Tausend Tote pro Tag, Massengräber. In Brasilien zeigt sich, was passiert, wenn die Corona-Mutation P.1. durschlägt. Die Variante wurde auch in Deutschland nachgewiesen - und könnte sich auch hierzulande ausbreiten.

(Focus.online)


Ghanas Plan gegen verstaubte Computer und abgelaufene Medikamente

06.04.2021

Ein Drittel von Ghanas Staatsbudget kommt aus Hilfe und Darlehen von aussen - lässt man Schuldzinsen und Löhne von Staatsangestellten aussen vor. Oft bestimmen die Geldgeber, wohin ihre Hilfe fliesst. Doch Ghana will mehr Selbstbestimmung. Das soll mit mehr Steuereinnahmen, grösserer Agrarproduktion und verstärkter Industrialisierung erreicht werden.

(SRF)


Neue Präsidentin:  Tansania vor Kurswechsel in Corona-Politik

06.04.2021

Ihr Vorgänger empfahl Gebete, Kräuter und Dampfbäder gegen Corona - Tansanias neue Präsidentin Suluhu Hassan will dagegen mehr auf die Wissenschaft hören. Nicht nur beim Kampf gegen die Pandemie kündigte sie einen Kurswechsel an.

(Tagesschau)


El Salvador: Proteste gegen Urbanisierungsprojekt am Weltwassertag

26.03.2021

Am 22. März hat in San Salvador eine Kundgebung für das Recht auf Wasser stattgefunden. Mitorganisiert wurde der Protest am internationalen Tag des Wassers von dem Kollektiv "Salvemos Valle El Ángel" (Lasst uns das Valle El Ángel retten). Es sieht das Recht auf Wasser aufgrund des Urbanisierungsprojektes "Ciudad Valle El Àngel/Paseo el Prado" in Gefahr. Geplant ist dieses Projekt zwischen den Bezirken Nejapa und Apopa.

(amerika21)


Brasiliens dritte Welle erfasst Bolsonaro

21.03.2021

Ende 2020 verkündete Brasiliens Präsident Bolsonaro das nahende Ende der Pandemie. Drei Monate später ist das Gegenteil der Fall. Eine aggressive dritte Coronawelle rollt über das Land und überlastet das Gesundheitssystem. Bolsonaro sabotiert seine Gouverneure.

(ntv)


Studie: Hälfte der Bevölkerung Afrikas ist ohne Stromzugang

19.03.2021

Laut einer aktuellen Studie im Auftrag des Entwicklungsministeriums hat etwa die Hälfte der Menschen in Afrika keinen Anschluss ans Stromnetz. Für rund 550 Millionen Menschen seien so alltägliche Dinge wie elektrisches Licht, Kühlschränke und Internet unerreichbar, erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin.

(Weltkirche.de)


Tansanias Präsident Magufuli ist gestorben

18.03.2021

Tansanias Präsident Magufuli ist tot. Offiziellen Angaben zufolge starb er an einer Herzerkrankung. Doch seit Tagen hatte es Gerüchte einer Corona-Erkrankung des 61-Jährigen gegeben, der es mit der Pandemie nicht so ernst nahm.

(Tagesschau.de)



Gangster in El Salvador erhalten Haftstrafen von bis zu 109 Jahren

17.03.2021

In El Salvador sind 14 Angehörige einer berüchtigten Bande zu Haftstrafen von bis zu 109 Jahren verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt San Salvador befand sie für schuldig, zwischen den Jahren 2011 und 2017 am Rande der Stadt zehn Morde begangen zu haben. Die geringste Strafe lag bei drei Jahren Haft, wie die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes mitteilte.

(RND)


Präsident Burundis ordnet Freilassung von fast 40 Prozent der Gefangenen an

08.03.2021

Im zentralafrikanischen Burundi sollen fast 40 Prozent aller Gefangenen aus der Haft entlassen werden. Ein Gnadenerlass von Präsident Evariste Ndayishimiye ordnete die Freilassung von mehr als 5200 Gefangenen an, wie aus einem Dekret hervorging. Zur Begründung wurde angeführt, dass die überfüllten Haftanstalten »entlastet« werden müssten.

(Der Spiegel)


Westafrika hofft auf die Impfung

07.03.2021

Endlich sind die ersten Impfdosen gegen Covid-19 in Westafrika angekommen. Während Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa seine bereits vor zwei Wochen erhalten hat, mussten sich die Regierungen zwischen dem Senegal und Nigeria länger gedulden. Seit Wochenbeginn zeigen nun die ersten Staatschefs Bilder ihrer Impfung auf Twitter.

(KNA)


Skurriles Vorgehen in Tansania

Mit Dampf und Gott gegen Corona

04.03.2021

Seit Mai 2020 liefert Tansania keine Corona-Neuinfektionszahlen mehr an die WHO, denn laut Präsident Magufuli gibt es das Virus dort nicht mehr. Und wenn doch, empfiehlt er fragwürdige Dinge, um mit einer Erkrankung umzugehen. Von Tests und Impfungen hält er nichts.

(ntv)


Unmut über Bolsonaro wird größer: Corona-Krise in Brasilien verschärft sich dramatisch

04.03.2021

Die Corona-Pandemie trifft Brasilien besonders stark. Die Zahl der Toten erreicht den zweiten Tag hintereinander einen Höchststand. Grund dafür könnten auch Karnevalfeiern sein.

(Frankfurter Rundschau)


Elfenbeinküste/Ghana: Impfungen laufen an

02.03.2021

Am Montag haben die Regierungen der Elfenbeinküste und Ghana mit der Impfkampagne gegen Covid-19 begonnen. Zunächst soll das medizinische Personal geimpft werden. Es wird erwartet, dass in den nächsten sieben Tagen 11 Millionen Dosen ausgeliefert werden. Die Impfung ist durch die COVAX-Kampagne zustande gekommen, die von Papst Franziskus unterstützt wird.

(Vatican News)


Nach Parlamentswahl "Neue Ideen" für El Salvador

01.03.2021

Ersten Ergebnissen der Parlamentswahl zufolge könnte Präsident Bukele in El Salvador bald durchregieren - autoritärer als zuvor. Seine Partei "Nuevas Ideas" erhebt dennoch Wahlbetrugs-Vorwürfe.

(Tagesschau.de)


WHO meldet: Malaria in El Salvador besiegt

26.02.2021

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat El Salvador als erstes Land Mittelamerikas als frei von Malaria erklärt. «Malaria setzt der Menschheit seit Jahrtausenden zu, aber Länder wie El Salvador sind der lebende Beweis und eine Inspiration für viele Länder, dass wir es wagen können, von einer Malaria-freien Zukunft zu träumen», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in einer Mitteilung vom Donnerstag.

(aeg/sda/dpa)


Pandemie weltweit

25.02.2021

Perus Bischöfe fordern die Aufklärung eines Corona-Impf-Skandals, die Slowakei hält Kirchen weiter geschlossen und Entwicklungsminister Müller berichtet von dramatischen Corona-Folgen für Afrika. Der Überblick.

(KNA)


Brasilien und Corona:  Atemnot am Amazonas

24.02.2021

Covid-19 hat das Amazonas-Gebiet zum zweiten Mal mit voller Wucht getroffen. Im Januar erstickten dort Menschen aus Sauerstoffmangel. Die Krankenhäuser sind völlig überlastet. Präsident Bolsonaro erklärt sich für nicht zuständig.

(Deutschlandfunk Kultur)

Covax beliefert erstes Land mit Impfstoff

24.02.2021

Als erster Staat der Welt hat Ghana Corona-Impfstoff über das Covax-Programm erhalten: 600.000 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs. Bis zum Jahresende sollen über das UN-Programm mehr als 330 Millionen Impfdosen verteilt werden.

(Tagesschau)


Tansania:  Gibt's doch gar nicht

19.02.2021

Immer mehr Menschen sterben an Covid-19, aber der Präsident leugnet, dass die Krankheit gefährlich ist. Er rät zu beten. Dabei scheint es vor allem darum zu gehen, den Tourismus am Laufen zu halten.

(Süddeutsche Zeitung)

Siegener hilft in Südafrika

18.02.2021

Seit 30 Jahren kümmert sich Andreas Wörster in Südafrika um Menschen mit Behinderung. Nun steht er vor Problemen: Hilfe vor Ort ist kaum möglich, die Heimreise ins Siegerland auch nicht.

(WDR)


Militarisierung widerständiger Gemeinden in El Salvador

14.02.2021

Regierung diffamiert Bewohner als Drogenhändler:innen und Terrorist:innen. Machtmissbrauch durch Polizei und Armee nimmt zu

(amerika21)


Tansania: Deutschland und Kolonialschuld

06.02.2021

Vor 130 Jahren wurde die Stadt Tanga von den Deutschen an der Ostküste Afrikas gebaut, damals die modernste Metropole am Äquator. Heute rotten viele Gebäude vor sich hin; weder Tansania noch Deutschland haben Interesse am Erhalt der kolonialen Architektur. Doch einige Tangaer stemmen sich gegen den Verfall

(Telepolis)


"Borga": deutsch-ghanaisches Filmdrama

05.02.2021

"Borga" erzählt von einem Ghanaer, der es in Europa zu Wohlstand bringen möchte. Doch die Realität stellt sich anders heraus, als erwartet.

(Deutsche Welle)


Entwicklungsminister: Können Welt ohne Hunger schaffen

03.02.2021

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat sich positiv zu Prognosen über die weltweite Bekämpfung von Armut geäußert. "Wir sind wahrscheinlich die erste Generation, die eine Welt ohne Hunger schaffen kann", erklärte Müller am Dienstag bei einer Veranstaltung in Berlin. "Wir wissen, was dafür zu tun ist, aber es fehlt noch der politische Wille."

(KNA)


Tote bei Angriff auf Wahlkämpfer in El Salvador

01.02.2021

Beim Angriff auf Sympathisanten der oppositionellen Partei FMLN sind am Sonntag (Ortszeit) in El Salvador zwei Aktivisten getötet und drei weitere schwer verletzt worden. Eine Gruppe von Kriminellen habe die FMLN-Mitglieder im Zentrum von San Salvador bewaffnet angegriffen, hieß es in einer Erklärung der FMLN.

(evangelisch.de)

Von den Medien vergessen: Zehn humanitäre Katastrophen

31.01.2021

Von Burundi bis Sambia: Die Hilfsorganisation Care listet zehn Länder auf, in denen Millionen Menschen durch Kriege oder Naturkatastrophen leiden. Über den Eurovision Song Contest wurde 2020 vier Mal mehr berichtet als über diese Länder zusammen.

(BR24)



El Salvador: Parlament stimmt für "Recht auf Nahrung"

31.01.2021

Das Parlament in San Salvador hat das "Recht auf Nahrung" als Menschenrecht in die Verfassung aufgenommen. Für die entsprechende Reform von Artikel 69 der Verfassung stimmten 57 der 84 Abgeordneten im Kongress.

(Vatican New / UN - sk)


Tansanias Präsident hält Impfung für unnötig Schützt Gott vor Covid?

29.01.2021

In Tansania herrscht zwischen Kirche und Staat ein Konflikt hinsichtlich des weiteren Corona-Kurses: Präsident John Magufuli sprach sich gegen Impfungen aus und rief die Tansanier dazu auf, auf Gott zu vertrauen...

(KNA)



Zwei Schwestern pflanzen in Brasilien Bäume dort, wo es früher Regenwald gab

28.01.2021

Vom einstigen gigantischen Atlantischen Regenwald sind gerade mal 20 Prozent übrig - der Rest wurde abgeholzt. Dabei ist der Wald für Millionen Brasilianer rund um die Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro lebensnotwendig. Die Bergregion Serra da Mantiqueira im Bundesstaat Minas Gerais versorgt mit ihren großen Flussbecken die riesigen Ballungszentren im Südosten Brasiliens mit Wasser und Energie. Ohne dieses Gebiet würden die Großstädte noch weiter austrocknen...

(Deutsche Welle)


Misereor warnt vor steigender Corona-Gefahr in Afrika

25.01.2021

Während in wohlhabenden Staaten die Impfungen gegen das Corona-Virus angelaufen sind, müssen die meisten Bürgerinnen und Bürger Afrikas darauf noch Monate oder gar Jahre warten. Außer auf den Seychellen und in Guinea wird auf dem Kontinent aktuell nirgendwo Impfstoff zur Vermeidung einer COVID-19-Infektion verabreicht...

(Misereor)


Brasilien hat Bolsonaro nicht verdient

17.01.2021

Es ist still geworden in Brasilien. Gespenstisch still. Das Massensterben in der Amazonasmetropole Manaus hat das Land vor Schmerz verstummen lassen. Und erneut die Frage aufgeworfen: Wer ist dafür verantwortlich?

Es ist eine Stille vor dem Sturm, der jederzeit losbrechen kann. Gegen Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro, der jede Verantwortung für das katastrophale Krisenmanagement in der Corona-Pandemie von sich weist. Und gegen den brasilianischen Kongress, der bisher über keinen der mehr als 60 Anträge für ein Amtsenthebungsverfahren abstimmte...

(Deutsche Welle)

Arbeiterinnen in El Salvador im Hungerstreik für ihre Rechte

14.01.2021

Die Frauen, die seit Juli 2020 die Maquila Florenzi S.A de C.V. besetzt haben, befinden sich seit dem 8. Januar in einem unbefristeten Hungerstreik. Damit bekräftigen sie ihre Forderungen nach Auszahlung von ausstehenden Löhnen, Zahlungen an die Sozialversicherung und Entschädigungen für 113 Frauen...

(amerika21)


Burundi führt Liste der vergessenen Krisen an

13.01.2021

Das ostafrikanische Burundi, Guatemala und die Zentralafrikanische Republik führen die von der Hilfsorganisation Care erstellte Rangliste der zehn vergessenen Krisen für 2020 an. Auf den weitere Plätzen folgen mit Madagaskar, Malawi, Mali und Sambia vier weitere afrikanische Staaten. Hinzu kommen mit der Ukraine (Platz 4), Pakistan (Platz 7) und Papua-Neuguinea (Platz 9) drei Staaten aus Europa beziehungsweise Asien und Ozeanien...

(KNA)

200.000 Corona-Tote in Brasilien, Bolsonaro: "Das Leben geht weiter"

08.01.2021

Brasilien hat die Schwelle von 200.000 Coronatoten überschritten. Das ist die zweithöchste Zahl hinter den USA, dort sind es über 360.000.

Der Vila Formosa Friedhof in der brasilianischen Hauptstadt São Paulo platzt aus allen Nähten. Hunderte Gräber sind frisch und täglich kommen neue hinzu.

Aber Experten erwarten in Brasilien das Schlimmste erst noch, zu Beginn dieses Jahres...

(Euronews)


Brasilien: Corona-Tote und Regenwald-Abholzung - Rückhalt für Jair Bolsonaro schwindet

05.01.2021

Der Urwald schwindet, die Corona-Pandemie grassiert, die Wirtschaft leidet - immer weniger Menschen in Brasilien stehen hinter Präsident Jair Bolsonaro.

  • Seit zwei Jahren ist Jair Bolsonaro Staatschef von Brasilien.
  • Während seiner Amtszeit hat die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes stark zugenommen.
  • Die Kritik an Jair Bolsonaro nimmt weiter zu, auch wegen seines Umgangs mit der Corona-Krise...

(aus: Frankfurter Rundschau)



Brasilien: Bolsonaro streicht Corona-Hilfe und treibt Menschen in extreme Armut

01.01.2021

Forscher erwarten, dass sich die Zahl der extremen Armut in Brasilien im kommenden Jahr verdoppelt und auf die Rekorde der 1980er Jahre steigt. Im Januar 2021 werden zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen. Dies sind schätzungsweise 22 bis 30 Millionen Brasilianer:innen. Damit verdoppelt sich ihr Anteil gegenüber 2019...

(aus: amerika21)

Neue Welle der Gewalt im Nordosten Nigerias Angriffe auf Kirchen, Schulen und Geschäfte

27.12.2020

An den Weihnachtstagen sind im Nordosten Nigerias erneut mehrere Menschen von bewaffneten Angreifern getötet worden. Dahinter, so vermuten Beobachter, könnte die Terrormiliz Boko Haram stecken - wieder einmal.  Ausgerechnet an Heiligabend kamen die Bewaffneten auf Mopeds nach Pemi, einem Dorf im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias. Sie eröffneten das Feuer und brannten neben Geschäften und Autos auch eine Kirche der Church of the Brethren nieder.

(aus: Dom Radio)


Schicksalswahlen in Zentralafrika

26.12.2020

Weite Gebiete der Zentralafrikanischen Republik befinden sich acht Jahre nach Ausbruch des Bürgerkriegs unter der Kontrolle von Rebellen. Doch das ist nicht das einzige, was am Wahltag den Frieden bedroht.

(aus: weltkirche.de)

Reiche Länder kaufen alle Corona-Impfdosen auf

26.12.2020

In vielen Entwicklungsländern ist man erbost darüber, dass die reichen Länder mehr Corona-Impfdosen kaufen, als sie zur Immunisierung ihrer Bevölkerung brauchen. Mexiko bezeichnete dieses Vorgehen etwa als falsch, während andere Staaten noch gar keinen Zugang zu auch nur einer einzigen Impfdosis hätten. Weite Teile Afrikas, Lateinamerikas und Asiens reagierten mit "Wut und Resignation" auf den Start der Impfprogramme in den USA oder Großbritannien.

(aus: Kronen-Zeitung)

El Salvador: Von der Maquila zur besetzten Fabrik und Bildungsstätte von und für Frauen

20.12.2020

Nach der Entlassung ohne jede Entschädigung besetzten 113 Arbeiterinnen die Fabrik Industrias Florenzi in Soyapango, etwa sieben Kilometer nördlich der Hauptstadt San Salvador, in der 35 Jahre lang Hygieneartikel und Designerkleidung hergestellt worden waren. Sie fordern die Bezahlung ihrer Löhne, die die Eigentümer nach der Schließung der Maquila am 8. Juli nicht bezahlen wollten, und verwandelten die Textilfabrik schließlich in ein feministisches Lernzentrum für Frauen.

(aus: America 21)

Brasilien: Wähler sind wichtiger als Wald

14.12.2020

Die Vernichtung des Regenwaldes im Amazonas schreckt internationale Investoren ab. Ändern wird sich aber nur etwas, wenn Brüssel und Washington mit einer Stimme sprechen - und auch Peking Druck ausübt...Brasilien gehört weiterhin zu den Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens, in dem sich 195 Länder für mehr Klimaschutz verpflichtet haben. Und dies, obwohl Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mehrfach damit gedroht hat, aus dem 2015 beschlossenen Abkommen auszusteigen.

(aus: Welternährung)