Fairer Handel

Hauptziel der Eine-Welt-Läden - und somit auch unserer Gruppe - ist die Unterstützung von Kleinproduzenten, die den Großproduzenten in der sogenannten "Dritten Welt" gegenüber sehr im Nachteil sind.

Die Unterstützung erfolgt durch Hilfe zur Selbsthilfe und die Bezahlung von fairen Aufkaufpreisen direkt an die Kleinproduzenten. Diese fairen Preise können 20% bis 100% höher sein als die Billiglöhne, die von den Großproduzenten gezahlt werden. Die Produkte, die fair gehandelt werden, stammen aus mehr als 30 Ländern und umfassen sowohl Nahrungsmittel (z.B. Kaffee, Tee, Wein, Bio-Schokolade, Honig, Bio-Quinua, Trockenfrüchte, Bio-Vollrohrzucker, Cashewnüsse und Gewürze) als auch handwerkliche Artikel (z.B. Textilien, Keramik, Glas, Schmuck). Durch den Vertrieb von Bio-Produkten soll der Bedeutung des ökologischen Anbaus Rechnung getragen werden und eine nachhaltige Wirtschaftsweise gefördert werden.

Letztes Ziel des fairen Handels ist der Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur vor Ort. Das heißt, es soll den Produzenten ermöglicht werden, für den heimischen Bedarf zu produzieren und die Gewinne in lokale Belange zu investieren, wie etwa Gesundheitsversorgung und Bildung. 

Der Eine-Welt-Laden St. Michael hat das Ziel, die Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern, die durch die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Strukturen ihres Landes oder durch die Weltwirtschaft benachteiligt sind. Dies soll durch Bildungs- und Informationsarbeit, den Vertrieb von fair gehandelten Produkten im Laden und auf Ständen, und den Aufbau von Partnerschaften erreicht werden. Gewinne werden ausschließlich für entwicklungspolitische Arbeiten und für die Förderung von Projekten eingesetzt.